Amnesty International Menschenrechtsverletzungen an Frauen (Berlin)

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Menschenrechtsverletzungen an Frauen (Berlin)

19.06.2016

Sa, 25.06.2016, 18-20 Uhr

Lesung + Diskussion:

Noch lange nicht satt.

Frauen kämpfen für Menschenrechte

Unser diesjähriger Beitrag im Rahmen des Kunstfestivals 48 Stunden Neukölln. Kommt vorbei!

Wann? 25. Juni 2016, 18-20 Uhr
Wo? Endorphina, Elsenstr. 52, 2. HH, 12059 Berlin Neukölln
Gäste: Lina Ben Mhenni, tunesische Linguistin und Menschenrechtsaktivistin (per Skype), und Yahya Alaous, syrischer Journalist

Er hatte es SATT! 2010 setzte sich Mohamed Bouazizi in Brand und löste damit den Arabischen Frühling aus. Seither hat sich die Welt verändert. Wir fragen nach der Rolle, den Motiven und Zielen von Frauen, die bei der Arabellion für ihre Rechte gekämpft haben. Was ist aus ihnen, ihrem Engagement und ihren Überzeugungen geworden?

Der Abend beginnt mit einer Lesung aus dem Buch "Schwestern der Revolution: Aktivistinnen im Kampf gegen Diktatur und Unterdrückung" von Glass und Bernecker. Anschließend diskutieren wir mit ExpertInnen und AktivistInnen. Außerdem gibt es eine Ausstellung sowie die Möglichkeit, Amnesty International-Petitionen zu unterschreiben.

Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache statt!



16.05.2016

Für Mädchen und Frauen auf der ganzen Welt

Rückschau auf unsere Aktionen 2015

2015 hat sich Vieles bei uns getan: Einige unserer Gruppenmitglieder mussten uns schweren Herzens verlassen, andere engagierte Menschen haben den Weg zu uns gefunden. Wir haben eine ganze Reihe von Aktionen organisiert und sind nun endlich auf Facebook zu finden.

Wofür wir dabei kaum Zeit hatten, war die Pflege unserer Homepage! Deshalb wollen wir jetzt noch einmal Rückschau halten auf die Veranstaltungen und Themen, mit denen sich die Berliner Amnesty-Gruppe gegen Menschenrechtsverletzungen an Frauen im Jahr 2015 beschäftigt hat.

Kleiner Zwischenruf: Wenn Ihr Lust habt, unsere Gruppe bei der Betreuung unserer Kommunikationskanäle und anderen Aufgaben zu unterstützen, dann schaut einfach bei einem unserer nächsten Gruppentreffen vorbei!

48 Stunden Neukölln – Juni 2015

Bei dem Berliner Stadtteil- und Kunstfestival luden wir die Schauspielerin Magdalene Artelt, zwei Aktivistinnen von Women in Exile & Friends e.V. (einer Initiative von und für weibliche Geflüchtete) sowie zwei Expertinnen des Behandlungszentrums für Folteropfer Berlin e. V. ein. Artelt las aus dem Buch „Dorthin kann ich nicht zurück: Flüchtlinge erzählen“ (Hrsg. Sova, Sova, Duit).


Persönliche Fluchterfahrungen, Probleme im Alltag von Flüchtlingen sowie Traumabewältigung standen im Mittelpunkt des Abends. Gerade so passten alle Gäste in die Werkstatt auf der Emser Straße. Wir danken Euch für Euer Interesse und Eure vielen Fragen!


Außerdem konnten die Neukölln-Besucher das ganze Wochenende über noch unsere Ausstellung zu kleinen Dingen, die die Welt verändern, ansehen, die wir in einem Nebenraum der Werkstatt aufgebaut hatten. Dort konnte man erfahren, was Fahrrad, Toilette und Wasser mit Frauenrechten zu tun haben.


Herbstpicknick – September 2015

Mutig bauten wir in einer Regenpause am Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain einen Basteltisch auf – und wir hatten echtes Glück: Zwei Stunden unterstützte der Wettergott unsere Arbeit mit Sonnenschein.


Während Kinder Amnesty-Jutebeutel bemalen konnten, berichteten wir den Erwachsenen von Menschenrechtsverletzungen und baten Sie um Unterschriften für unsere mitgebrachten Petitionen, z. B. das AI-Manifest zur Kampagne My Body, My Rights, das sich für das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper stark macht.


Daneben gab es selbstgemachte Salate, frisch Gegrilltes und leckeren Kuchen für unser leibliches Wohl - und natürlich hatten auch wir Spaß beim Malen! Wir können den Frühling kaum erwarten, denn dann ist das nächste Picknick im Park geplant.


Einmal rund um die Welt: Von Lateinamerika über Afghanistan und Indien nach Korea

Vier Mal organisierten wir Infostände zur Menschenrechtsarbeit, sammelten Unterschriften und Spenden.

Anfang September unterstützten wir die Indien-Ko-Gruppe bei einer Veranstaltung zum Thema gender- und kastenbasierte Gewalt gegen Frauen in Indien. In den Räumen der Humboldt Universität Berlin informierten Asha Kowtal vom All India Womens Rights Forum (AIDMAM) und Nusrat Khan von Amnesty International India den kleinen, aber sehr interessierten Kreis der ZuhörerInnen über gesellschaftliche Hintergründe sowie Initiativen gegen Gewalt an Dalit-Frauen, den sogenannten „Unberührbaren“.

Ende September waren wir bei der Veranstaltung „Mein Körper - Meine Rechte!“ dabei. Expertinnen diskutierten die äußerst strengen Abtreibungsverbote in Lateinamerika und die Rolle der internationalen Politik in den Räumen der Heinrich-Böll-Stiftung, darunter Selmin Çalışkan, die Generalsekretärin der deutschen Sektion von Amnesty International.

Im Oktober begleiteten wir die Aktionswoche des Korea Verbands anlässlich des Besuchs der 89-jährigen Kim Bok-Dong, die während des Zweiten Weltkriegs von japanischen Soldaten als Sexsklavin missbraucht und verschleppt wurde. Bis heute kämpft sie für eine aufrichtige Entschuldigung und eine gerechte Entschädigung durch den japanischen Staat. Vom Leid Hundertausender Mädchen und Frauen aus dem asiatisch-pazifischen Raum erfuhren wir durch ihren bewegenden Zeugenbericht und die anschließende Podiumsdiskussion mit ExpertInnen in der Kreuzberger Werkstatt der Kulturen.


Neben dem Stand bei der bis auf den letzten Platz besetzen Abendveranstaltung, unterstützen wir die Sache der „Trostfrauen“ mit einem Redebeitrag bei der Kundgebung an der Gedächtniskriche. Wer mehr darüber wissen möchte, der findet auf der Hompage des Korea Verbands einen ausführlichen Artikel und sogar ein Video.


Am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen waren wir bei der Eröffnung der Ausstellung „Geliebtes Afghanistan – Fotografien von Anja Niedringhaus“ im Willy-Brandt-Haus dabei. Niedringhaus, eine der renommiertesten DokumentarfotografInnen weltweit, wurde 2014 in Afghanistan erschossen. Zeit ihres Lebens hatte sie sich der Berichterstattung über die Lebensumstände in Afghanistan und in anderen Krisengebieten gewidmet. Wir trafen auf viele interessierte BesucherInnen, sammelten zahlreiche Protestbriefe und verschenkten haufenweise Amnesty-Buttons, Luftballons und Aufkleber an Kinder.

Filmabend zu weiblicher Genitalverstümmelung – Dezember 2015

Im Rahmen des jährlich stattfindenden Amnesty-Briefmarathons zeigten wir in Kooperation mit der Amnesty-Gruppe für das französischsprachige Afrika einen Film über weibliche Genitalverstümmelung im Aktionsraum in der Brunnenstraße. Die Regisseurin Johanna Richter stellte sich im Anschluss den Fragen des Publikums.
In Burkina Faso hatte sie die Menschen gefragt, was sie dazu bewegt, an dieser Tradition festzuhalten. Aus den aufgezeichneten Interviews erstellte sie den Film. Das Besondere an Richters Film ist, dass sie ihn für ein burkinisches Publikum gedreht hat. Ihr Ziel: Diskussionen und Veränderungen anregen, alle mit ins Boot holen, ohne den Zeigefinger zu erheben.
Das Publikum in Berlin war begeistert von der Leidenschaft der Regisseurin für Land und Leute. Fast jeder Gast stellte eine Frage – das kommt nicht allzu oft vor. Trotz des schwierigen Themas war es ein fröhlicher und inspirierender Abend. Gerne würden wir einen solchen Abend mit Richter wiederholen!

… und last but not least gab es Ausgabe Nummer 4 unseres famosen Amnesty-KnAIpenquizzes. Dieses Mal im Neuköllner Vavien.

Auch für das kommende Jahr planen wir wieder eine bunte Mischung an Aktionen, die Euch interessieren und wachrütteln, informieren und empören, begeistern und aktivieren sollen – damit Ihr Euch mit uns für die Menschenrechte einsetzt. Gemeinsam können wir viel erreichen. Jede Stimme zählt!


04.03.2016

Do, 10.03.2016, 18:30 Uhr

Kino + Gespräch: Ein Abend für die Frauenrechte

Wir zeigen den Film „Mustang“ und sprechen mit Expertinnen über Zwangsheirat und Unterdrückung von Mädchen und Frauen in Europa. Kommt vorbei!

Wann? 10. März 2016, 18:30 Uhr Filmstart
Wo? Moviemento, Kottbusser Damm 22, 10967 Berlin Kreuzberg
Eintritt? 8 Euro, ermäßigt 7 Euro

Wir wollen euch den für den Oscar und Golden Globe nominierten Film „Mustang“ aus dem Jahr 2015 zeigen. Das Familiendrama der Regisseurin Deniz Gamze Ergüve begleitet fünf freiheitsliebende Schwestern, die bei ihrem konservativen Onkel in einem türkischen Dorf aufwachsen. Ihr Zuhause entwickelt sich zunehmend zu einem Gefängnis. Die Mädchen versuchen auf unterschiedlichste Weise daraus auszubrechen und kämpfen um ihr Recht auf Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung.

Im Anschluss an den Film wird es ein Gespräch mit ExpertInnen zum Thema geben. Sobald wir genau wissen, wer das sein wird, geben wir es auf Facebook bekannt. Natürlich wird es auch die Möglichkeit geben, unsere aktuellen Petitionen zu unterschreiben. Wir freuen uns auf einen tollen und interessanten Abend mit euch!



30.04.2015

Do, 04.06.2015, 19:30 Uhr

Let's quiz! 3. Amnesty-KNaiPENQUIZ im Laika

Wir luden ein zu einem tollen Abend in klassischer Kneipenquiz-Manier.

Endlich war es wieder soweit! Zum dritten Mal fand das KNaiPENQUIZ der drei Berliner Amnesty-Aktionsgruppen für Israel und Palästina, für die Ukraine und Belarus und gegen Menschenrechtsverletzungen an Frauen, also uns, statt. Zum ersten Mal öffnete uns das großartige Laika seine Türen. Acht hochmotivierte Teams von bis zu sechs Personen stellten sich unseren sorgfältig ausgewählten Fragen.

Über Euer zahlreiches Kommen haben wir uns sehr gefreut! Jetzt geht es an die Planung von Runde 4. Wir hoffen, Ihr seid dann wieder dabei!

Die Facebook-Veranstaltung und weitere Informationen findest Du ↗hier.



13.04.2015

Nachlese zu den Aktionen

am 25. November und 8. März

Zwei Tage im Jahr sind für die Menschenrechtsarbeit unserer Gruppe von besonderer Bedeutung: Das ist zum einen der 8. März, der Internationale Frauentag, und zum anderen der 25. November, der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Beide Termine nehmen wir jedes Jahr aufs Neue zum Anlass, um über Menschenrechtsverletzungen an Mädchen und Frauen aufzuklären, um Unterschriften für die Abschaffung von Unrecht zu sammeln und um den Betroffenen unsere Solidarität auszudrücken.

25.11.2014: Smartmob am Brandenburger Tor

Am 25. November 2014 veranstalteten wir Smartmobs am Brandenburger Tor. Die Smartmobber liefen mit Teelichtern in der Hand zu einem mit Kreide auf den Boden gezeichneten Venussymbol und schmückten es mit den Kerzen. Viele Passanten hielten davor an, kamen mit uns ins Gespräch und unterschrieben unsere Petitionen.

In El Salvador kann Dich eine Fehlgeburt ins Gefängnis bringen

Im Zentrum stand die Petition zur Abschaffung des strikten Abtreibungsverbots in El Salvador. Das Gesetz gibt vor, ungeborenes Leben schützen zu wollen - das Gegenteil erreichte es. So führte es beispielsweise dazu, dass viele Frauen bei Beschwerden während der Schwangerschaft keine ärztliche Hilfe aufsuchen aus Angst, ihnen könnte ein versuchter Schwangerschaftsabbruch unterstellt werden. Damit gefährden sie ihre eigene Gesundheit und die des Kindes.

Doch ihre Angst ist real: Es gibt fast 20 bekannte Fälle, bei denen davon auszugehen ist, dass Frauen aufgrund von Fehlgeburten wegen Mordes zu mehreren Jahrzehnten Gefängnis verurteilt worden sind. Für ihre Begnadigung setzen sich nationale AktivistInnen mit Unterstützung von Amnesty International im Rahmen der Kampagne "My Body, My Rights" ein.

08.03.2015: Kino für die Frauenrechte

Auch am 8. März 2015 widmeten wir uns dem gesetzten Ziel, dieses grausame Gesetz abzuschaffen. Neben der Petition an die Regierung El Salvadors hatten wir auch das AI-Manifest zu sexuellen und reproduktiven Menschenrechten dabei. Unseren Stand bauten wir im Kino in der Kulturbrauerei auf, wo anlässlich des Internationalen Frauentags der Film "Das Mädchen Hirut" als Preview gezeigt wurde in Anwesenheit der AI-Generalsekretärin Selmin Çalışkan und Vertretern der Organisation Terre des Femmes.

"Das Mädchen Hirut"

In ein paar Berliner Kinos läuft der Film noch! Wir können ihn wärmstens empfehlen. Der Film basiert auf wahren Begebenheiten und erzählt von dem harten Kampf eines mutigen Mädchens und einer starken Anwältin für das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper.


Post für starke Frauen

Eine besondere Idee unserer Gruppe war es, den Kinobesuchern die Möglichkeit zu bieten, ihre ganz persönlichen Solidaritätsbekundungen an die Frauen in El Salvador zu schicken. Dazu hatten wir Postkarten, Stempel und Stifte dabei sowie ein paar Sätze auf Spanisch vorbereitet. Die Aktion kam sehr gut an und wir können nun jede Menge aufmunternder Post an eine Menschenrechtsorganisation vor Ort senden.

Du konntest bei unseren Aktionen leider nicht dabei sein?

Dann unterzeichne die Petitionen jetzt online, schicke einen "Brief gegen das Vergessen" an einen Menschen, der zu Unrecht in Haft sitzt und belohne Dich danach mit einem Kinobesuch des Films "Das Mädchen Hirut"! Gute Idee, oder? Du musst dazu nur den Links (grau hinterlegte Wörter) folgen.

Herzlichen Dank an alle, die uns bei diesen Veranstaltungen besucht und unterstützt haben!



12.04.2015

Aktionsaufruf

Dein Gesicht für WOZA!

Zeige Dein Gesicht für die Menschenrechte! Unterstütze gemeinsam mit uns die Arbeit von WOZA.

WOZA steht für "Women (and Men) of Zimbabwe Arise", gleichzeitig bedeutet das Wort aber auch "Komme vorwärts" in der Sprache Ndebele. Die Organisation wendet sich mit friedlichen Mitteln gegen repressive Gesetze sowie Menschenrechtsverletzungen in Simbabwe und setzt sich insbesondere für die Rechte von Frauen ein.

Die größte Bürgerbewegung Simbabwes

Mittlerweile ist die Organisation erheblich gewachsen und mit 60.000 Mitgliedern die größte zivilgesellschaftliche Bewegung des Landes. Im Jahr 2008 gewann WOZA den Amnesty-Menschenrechtspreis. Trotz dieser Erfolge riskieren die Mitglieder der Gruppe für ihre Arbeit noch immer Gefängnisstrafen und politische Repressionen. Das führt dazu, dass WOZA mehr und mehr im Untergrund arbeiten muss.

Unterstützung und Solidarität

Unsere MaF-Gruppe unterstützt die Arbeit von WOZA und wir solidarisieren uns mit den Mitgliedern. 2012 und 2013 hielten wir an jedem 14. des Monats eine stumme Mahnwache vor der Botschaft von Simbabwe in Berlin ab, weil schwarze und weiße Frauen von WOZA genau an diesem Tag im Jahr 2003 zum ersten Mal demonstrierten.

Unsere neue Aktion

Im Sommer 2014 haben wir die Aktion „Dein Gesicht für WOZA“ gestartet. Wir senden unsere Fotos und Botschaften an die AktivistInnen per E-Mail. Darüber hinaus eröffnen wir in Kürze eine Online-Galerie auf unserer Homepage, auf der wir alle Beiträge posten werden, um WOZA einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.




Setze auch Du ein Zeichen und schreibe Deine Botschaft an die AktivistInnen von WOZA auf ein Papier, fotografiere Dich mit Deiner Botschaft und sende uns das Foto an info@amnesty-maf-berlin.de, Betreff "Mein Gesicht für WOZA". So kannst auch Du Teil unserer Online-Galerie werden!

↗ Offizielle Homepage von WOZA



Aktuelle Petitionen

Diese Menschen und Gruppen benötigen dringend Deine Unterstützung!

Sandara Farouq Kadouda wurde am 12. April vermutlich von Angehörigen des sudanesischen Geheimdienstes entführt. Der Verbleib der Ärztin und zweifachen Mutter ist unbekannt. ↗ Bitte beteilige Dich an der AI-Eilaktion für sie - am besten bis zum 25. Mai!

Die Gerichtsverhandlung über den Fortbestand von Elena Klimovas Online-Gruppe für LGBTI-Jugendliche "Children 404" fand am 25. März in St. Petersburg statt. Das Verfahren war eigentlich für den 6. April vorgesehen. Der Richter sprach sich für die Schließung der Gruppe aus. Elena Klimova wurde über das Gerichtsverfahren nicht informiert. In einem anderen Fall in Nischni Tagil steht eine Neuverhandlung noch aus. ↗ Setze Dich bis zum 22. Mai für den Erhalt dieser LGBTI-Onlineprojekte in Russland ein!

Unsere sogenannten "Urgent Actions" (Eilaktionen) sind die denkbar schnellste und effektivste Form der Intervention, um das Leben akut bedrohter Menschen zu schützen. ↗ Hier werden fortwährend dringende Fälle vorgestellt, die unsere Unterstützung benötigen. Unter dem Link findest Du neben den Adressen auch Mustervorlagen für Briefe und E-Mails.

Auf den Internetseiten unserer zugehörigen Themenkoordinationsgruppe stehen ebenfalls laufend aktuelle Aufrufe für Eilaktionen, vor allem für Frauen, die unrechtmäßig inhaftiert oder "verschwunden" sind.